Mit klarer Strategie und gezielten Investitionen stärkt der Ennepe-Ruhr-Kreis erfolgreich seine Position als attraktive Tourismus- und Freizeitregion. Drei Jahre nach Einführung des Tourismuskonzepts wird deutlich: Die Maßnahmen greifen. Millionenförderungen fließen in die Region, zahlreiche Projekte sind bereits sichtbar oder befinden sich in der Umsetzung.
Ein aktueller Sachstandsbericht, vorgestellt im Ausschuss für Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus, zeigt die Fortschritte im Detail. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Elfringhauser Schweiz: Gemeinsam mit regionalen Partnern wurde ein touristisches Konzept erarbeitet, auf dessen Basis in diesem Jahr ein umfangreiches Erlebniswanderprojekt startet – mit einem Fördervolumen von rund 700.000 Euro.
Auch das Wanderangebot im Kreis wird systematisch weiterentwickelt. Nach einer umfassenden Analyse entstehen konkrete Projekte: Der neue Ruhrtalsteig soll künftig als attraktiver Etappenwanderweg durch mehrere Städte führen, in Ennepetal entstehen thematische Routen, und bestehende Lücken im Wanderwegenetz werden gezielt geschlossen.
Parallel dazu rückt der Radtourismus stärker in den Fokus. Im Zuge der Internationalen Gartenausstellung 2027 wird die sogenannte „Ozean-Route“ entwickelt. Zusätzlich wird die bestehende Strecke „ENnepe-Runde“ deutlich aufgewertet.
Auch im Bereich Marketing setzt der Kreis neue Impulse: Zielgruppengerechte Ansprache und stärkere Vernetzung erhöhen die Sichtbarkeit als Tourismusdestination.
Die finanzielle Bilanz fällt positiv aus: Investitionen von rund 1,17 Millionen Euro stehen Fördermitteln in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro sowie zusätzlichen Beteiligungen gegenüber. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist der gezielte Aufbau personeller Kapazitäten: Seit 2023 treiben je eine Fachkraft bei der EN-Agentur und in der EN-Kreisverwaltung Projektentwicklung, Fördermittelmanagement und Marketing voran.
Die enge Zusammenarbeit mit Städten und Partnern bildet dabei die Grundlage für eine nachhaltige touristische Entwicklung – mit klaren wirtschaftlichen Perspektiven für die gesamte Region.
Foto: Anne Schuth und Ralf Thebrath