November 30, 2020

INFOVERANSTALTUNG SONDERPROGRAMM “KREISLAUFWIRTSCHAFT UND RESSOURCENEFFIZIENZ”

Effizienz-Agentur NRW

Bis zu zehn Millionen Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft im Sinne einer Circular Economy und zur Steigerung der Ressourceneffizienz in produzierenden Unternehmen zur Verfügung. Mit dem neuen Sonderprogramm des NRW-Umweltministeriums wird in der aktuellen Corona-Lage die Kreislaufwirtschaft und die Ressourceneffizienz gestärkt. Ziel ist es, dass sich die Wirtschaft nicht nur schnellstmöglich erholen kann, sondern dass sie noch nachhaltiger, klimafreundlicher und ressourceneffizienter aus der Krise hervorkommt. Wenn sich Gesellschaft und Volkswirtschaft nachhaltig aufstellen, werden gleichzeitig Zukunftsmärkte gestaltet. Die Effizienz-Agentur NRW lädt Sie in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr zu einer Online-Informationsveranstaltung zu Inhalt und Rahmenbedingungen des Programms ein:

Mittwoch, 09. Dezember 2020
15 bis 16:00 Uhr

zur Anmeldung 

Das Sonderprogramm unterstützt Unternehmen dabei, ihre gesamten Geschäftsabläufe kreislauforientiert zu gestalten und neue Konzepte für die Produktgestaltung zu entwickeln. Dazu wird unter anderem das erfolgreiche Beratungsprogramm Ressourceneffizienz.NRW des Landes aufgestockt. So können gerade kleine und mittlere Unternehmen durch eine Erhöhung der Förderquote von 50 auf 70 Prozent noch stärker von externer Beratung profitieren und in ressourceneffiziente Verfahren und Projekte investieren. Hier fällt der im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätigen Effizienz-Agentur NRW (EFA) mit ihrem Beratungsangebot zur Steigerung der Ressourceneffizienz eine wichtige Schlüsselrolle zu.Darüber hinaus fördert das Land anteilig neuartige ressourceneffiziente Technologien bzw. Recyclingtechnologien, die erstmalig großtechnisch zur Anwendung kommen sollen, mit bis zu 500.000 Euro. Die Vorhaben müssen bis zum 30. September 2022 abgeschlossen sein.Projektanträge können ab Start des Programms beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (LANUV) eingereicht werden.
Hintergrund:Ziel der Landesregierung ist eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zur Bewältigung der Corona-Krise. Das Ende Juni beschlossene Nordrhein-Westfalen-Programm zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens setzt hier wichtige Signale. So werden im Rahmen des Investitionspakets Maßnahmen zur Umweltwirtschaft, zur kommunalen Klimaanpassung, zum Ausbau Grüner Infrastruktur und zum Flächenrecycling gefördert. Zusätzliche Mittel werden nun für die Stärkung der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft bereitgestellt. Durch die verschiedenen Sonderprogramme werden Wertschöpfungsketten vor Ort etabliert, die Konjunktur gestärkt und zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen.

Oktober 23, 2020

NRW-Umweltministerium startet Sonderprogramm Umweltwirtschaft

Die Innovationsfähigkeit von Unternehmen ist von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung während der Corona-Krise und für eine anschließende wirtschaftliche Erholung. Dafür ist die Umweltwirtschaft ein hervorragender Beleg. Für die Unterstützung von Unternehmen der Umweltwirtschaft, zum Beispiel zur Entwicklung von energieeinsparenden und ressourcenschonenden Produkten und Dienstleistungen, stellt das Land jetzt zusätzlich fünf Millionen Euro bereit.

Das Sofortprogramm Umweltwirtschaft wurde vom Umweltministerium im Rahmen des Landeskonjunkturprogramms erarbeitet und adressiert zwei Programmteile. Der Programmteil „Forschung, Entwicklung und Innovation“ ermöglicht es Unternehmen, sich trotz der derzeit teils widrigen Marktsituation innovativ zu positionieren und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Vom zweiten Programmteil „Maßnahmen im Bereich Grüne Gründungen“ profitieren ausschließlich neugegründete Unternehmen der Umweltwirtschaft, die bei der Entwicklung von Prototypen gefördert und bei der Erschließung der Märkte unterstützt werden.

Die Förderung erfolgt auf Basis von Zuschüssen und kann bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abdecken. Es kommen vereinfachte Förderbedingungen zur Anwendung. Projektanträge können ab sofort beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Die Antragsfrist für Programmteil 1 endet am 26. November 2020, für Programmteil 2 am 31. Dezember 2020.

Oktober 22, 2020

Überbrückungshilfe II kann ab heute beantragt werden

Ab heute (22.10.2020) können über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden. Die sogenannte Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Die Bedingungen wurden verbessert und erleichtert. So wurde die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro gestrichen. Höhere Fördersätze gibt es auch für Unternehmen, die weiterhin praktisch vollständig still liegen, wie zum Beispiel die Veranstalter- oder Schaustellerbranche. Auch können Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, nun Überbrückungshilfe beantragen. Darüber hinaus arbeitet die Bundesregierung daran, die Hilfen auch über den Dezember 2020 hinaus zu verlängern. Das hat die Ministerpräsidentenkonferenz am 14. Oktober beschlossen.

Angesichts steigender Infektionszahlen fördert die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind. Förderfähig sind hierfür z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern.

Die Antragsfrist für die Phase 2 endet am 31. Dezember 2020.

September 1, 2020

Europaabgeordneter Dennis Radtke besucht EN-Agentur

Letzten Donnerstag besuchte Herr Dennis Radtke, CDU-Abgeordneter der EVP-Fraktion des Europaparlaments, die EN-Agentur in der GRAUZONE in Hattingen. Grund des Besuchs war die erfolgreiche Teilnahme des Kompetenzzentrums für Energie-, Effizienz- und Ressourcenoptimierung (zeero) beim Europäischen Unternehmensförderpreis. Der CDU-Politiker wollte den zeero-Partnern persönlich gratulieren und sich näher über das Projekt informieren und bekam so einen Einblick in die Arbeit der EN-Agentur. 

Bei dem Austausch ging es um Erfolge sowie Herausforderungen für Unternehmen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie bei der Energiewende hier vor Ort, welche zusammen mit der AVU sowie der Stadtwerke Witten näher erläutert wurden. An dem Gesprächs beteiligten sich auch der Landrat Olaf Schade sowie Oliver Flüshöh, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Wir wollen den Unternehmen beim Transformationsprozess helfen“, machte Radtke deutlich.

Kathrin Peters von der EN-Agentur erklärte wie zeero die Unternehmen bei diesen Transformationsprozessen unterstützen will. Zunächst geht es um die Analyse der Unternehmensprozesse hinsichtlich Energie, Ressourcen und Effizienz und die anschließende Erarbeitung von Maßnahmen und die Vermittlung von Ansprechpartnern und Experten oder Expertinnen. Aktuell plant die EN-Agentur zusammen mit den zeero-Partnern ein lokales CO2-Kompensationsprodukt. „Viele Unternehmen bekennen sich zur Region und wollen sich hier engagieren und CO2-Kompensation realisieren“, erklärte Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur. Landrat Olaf Schade als Aufsichtsrats-Vorsitzender der EN-Agentur begrüßte das und verwies auf den parteiübergreifenden Beschluss, die Kreisverwaltung bis 2028 klimaneutral zu machen.

Über die zeero-Kernthemen hinaus stellte Jürgen Köder die Arbeit der EN-Agentur als Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft vor und skizzierte die Herausforderungen für die Unternehmen. Der Ennepe-Ruhr-Kreis sei eine industriell geprägte Region. Ein Beleg dafür: Aufgrund der vielen Industriebetriebe sei der Jahres-Stromverbrauch pro Kopf doppelt so hoch wie in Berlin, so der Hinweis von Thorsten Coß, Geschäftsführer AVU-Serviceplus. Um die Klimaziele zu erreiche und die Unternehmen zu unterstützen, sei das zeero-Kompetenzzentrum in Nachfolge der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr entwickelt worden.

Darüber hinaus bräuchten die Unternehmen als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler Perspektiven bei der Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und eben dem Wandel zu effizienten Unternehmen, so Köder weiter.

Das passt zu Dennis Radtkes Verständnis als Fachmann für Beschäftigungs- und Sozialpolitik – für ihn geht es dabei auch um Wettbewerbsgerechtigkeit im globalisierten Markt und unter den Bedingungen einer Pandemie. Er ermunterte die EN-Agentur und die zeero-Partner sich weiter für die Region zu engagieren und sich bei Wettbewerben und Förderprogrammen der Europäischen Union zu bewerben.

Foto: Personen von links nach rechts: Jürgen Köder, Olaf Schade, Dennis Radtke, Kathrin Peters, Thorsten Coß, Markus Borgiel, Oliver Flüshöh

Mai 12, 2020

Der zeero Podcast – ecodesign

Kathrin Peters von zeero (Zentrum für Energie-, Effizienz- und
Ressourcen-Optimierung) begibt sich mit Stefan Alscher von der Effizienzagentur NRW über das Thema ecodesign ins Gespräch. Was bedeutet ecodesign überhaupt? Wie wichtig ist das Thema für Unternehmen? Und was kann ich als Unternehmer*in damit erreichen?

Darauf haben die Experten Kathrin Peters und Stefan Alscher die Antworten.
Höre rein und werde mit zeero zum hero.

Mehr Infos auf:

www.zeero.ruhr

www.ressourceneffizienz.de

#mitzeerozumhero

https://www.youtube.com/watch?v=nJS8-oulKxw&t=339s

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