10. Dezember 2025

Praxiszeit Oberflächentechnik am 27. November 2025 im Werkzeugmuseum Remscheid: Fachlicher Austausch in besonderer Atmosphäre

Schon beim Eintreffen der Gäste im Deutschen Werkzeugmuseum wurde spürbar, dass dieser Nachmittag mehr als eine gewöhnliche Fachveranstaltung werden würde. Rund 40 Teilnehmende aus Industrie, Dienstleistung und Forschung fanden den Weg nach Remscheid – mehr als ursprünglich angemeldet. Die Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Interessenten verlieh dem Auftakt sofort eine offene, zugewandte Stimmung.

Der fachliche Teil startete mit einem Einblick in die Bedeutung der Oberflächenreinigung und der technischen Sauberkeit. Der kompakte, praxisorientierte Beitrag bot viele Anknüpfungspunkte aus dem betrieblichen Alltag und fand breite Zustimmung.

Im Anschluss folgte ein Überblick über die Schlüsselrolle von Reinigung und Entfettung in der Metallvorbehandlung. Die anschauliche Darstellung führte zu einer regen Fragerunde. Ein Vorgeschmack auf die Gesprächsintensität, die den gesamten Nachmittag prägen sollte. Die erste Kaffeepause wurde entsprechend aktiv genutzt, um Gedanken weiterzuführen und Kontakte zu vertiefen.

Nach der Pause setzte ein kurzer, sehr persönlicher Moment ein: Dr. Gensowski überreichte Herrn Betzer von der Farbe & Design GmbH, ein neues Mitglied in unserem Verein, feierlich seine Mitgliedsurkunde. Ein Ritual, das die Verbundenheit im Netzwerk unterstreicht und auch diesmal für einen warmen Zwischenapplaus sorgte. Im Anschluss folgte ein Kurzvortrag zu den Angeboten des wissenschaftlichen Beirats im Netzwerk, der großes Interesse an der Verbindung von Wissenschaft und industrieller Anwendung weckte.

Ein technischer Schwerpunkt des Tages war der Beitrag zur Laserreinigung. Die praxisnahen Beispiele sorgten für zahlreiche Rückfragen und einzelne Teilnehmende äußerten den Wunsch, sich im Nachgang weiter mit den Inhalten zu befassen.

Während der zweiten Kaffeepause gab ein kurzer Überblick über das Deutsche Werkzeugmuseum zusätzliche Impulse. Viele Teilnehmende nutzten die Möglichkeit, die Ausstellung zu erkunden. Zwischen historischen Werkzeugen und moderner Fertigungstechnologie entstanden angeregte Gespräche. Ein stimmiger Rahmen, der Tradition und Gegenwart der Oberflächentechnik miteinander verband.

Im letzten Vortragsblock standen typische Fehlerquellen in der Vorbehandlung sowie die Bedeutung analytischer Verfahren für stabile und nachhaltige Prozesse im Mittelpunkt. Beide Beiträge griffen konkrete Erfahrungen aus der Praxis auf und verbanden sie mit aktuellen fachlichen Fragestellungen.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen, das nahtlos an die fachlichen Diskussionen anknüpfte. In kleinen und größeren Runden wurde gefachsimpelt, gelacht und bis in den späten Abend weitergesprochen. Dass viele Gäste lange blieben, war vielleicht das schönste Feedback des Tages.

Die Praxiszeit Oberflächentechnik zeigte erneut, wofür das Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. steht: für praxisnahes Wissen, offene Gespräche und ein starkes Netzwerk, in dem fachlicher Austausch und persönliche Begegnung selbstverständlich zusammengehören.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für den offenen Austausch, die vielen Fachgespräche und die wertschätzende Atmosphäre. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Praxiszeit Oberflächentechnik zu einem besonders gelungenen Nachmittag wurde.

Referentenübersicht

  • Bedeutung der Oberflächenreinigung und der technischen Sauberkeit in der Praxis – Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft von Michael Schwerdtfeger (Hermann Brose GmbH & Co. KG)
  • Reinigung und Entfettung – Schlüsselprozesse für die Metallvorbehandlung von Fabian Volmer (Chemische Fabrik Wocklum Gebr. Hertin GmbH & Co. KG)
  • Angebote des wissenschaftlichen Beirats im Netzwerk surface.net von Hanno Paschke (Fraunhofer IST)
  • Laserreinigung – von groß bis klein von Christian Rabe (Dörken Coatings GmbH & Co. KG)
  • Fehler im Vorprogramm – kleine Ursachen, große Wirkung. Praxisberichte aus dem Alltag eines Vorbehandlers von Dr. Ulrich Jüptner (JUBO Technologies GmbH)
  • Oberflächentechnik – sinnvoll und nachhaltig durch Analytik von Josef Andrek (IGOS)

12. November 2025

Die m+a Hagen GmbH – Innovation trifft Familienfreundlichkeit

Seit 1956 ist die Maschinen- und Apparatebau Hagen GmbH (m+a Hagen GmbH) eine feste Größe in der Metallbranche. Gegründet in Hagen und seit 1964 im Ennepe-Ruhr-Kreis in Breckerfeld ansässig, beeindruckt das Familienunternehmen nicht nur durch moderne Luftleitungssysteme, sondern auch durch seine lebendige und wertschätzende Unternehmenskultur.

Dieses Engagement wurde im Sommer 2025 belohnt: Die m+a Hagen GmbH erhielt das Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“. Nach einem gründlichen Audit prüfte eine Jury Haltung und Maßnahmen des Unternehmens – mit dem Ergebnis: Familienfreundlichkeit wird hier gelebt, nicht nur als Titel, sondern als kontinuierlicher Prozess.

Die m+a Hagen GmbH setzt auf flexible Lösungen, echte Unterstützung im Alltag und Weiterbildungsmöglichkeiten, die weit über das Übliche hinausgehen. Auch digitale und organisatorische Verbesserungen, wie ein geplantes Intranet sowie Tablets und Monitore für die Produktion, tragen dazu bei, alle Mitarbeitenden aktiv einzubeziehen.

Ein besonderes Highlight: Maximilian Köser, Technischer Leiter, ist seit diesem Sommer auch Geschäftsführer – in dritter Generation im Familienunternehmen. Damit verbindet sich Tradition, Innovation und das Engagement für familienfreundliche Strukturen nahtlos.

Maximilian Köser betont:
„Die Teilnahme am Prädikat ‚Familienfreundliches Unternehmen‘ hat uns neben Spaß sehr viel gebracht. Wir konnten unsere Maßnahmen reflektieren und strukturieren. Herausgekommen ist ein Fahrplan, anhand dessen wir unsere Familienfreundlichkeit in den nächsten Jahren weiter ausrichten können.

Vorstand und Geschäftsführung gratulieren herzlich und freuen sich über das vorbildhafte Engagement dieses Netzwerkmitglieds!

Kontakt und weitere Infos: Maschinen- und Apparatebau Hagen GmbH,
Maximilian Köser, Geschäftsführer / Techn. Leiter, Langscheider Str. 41,
58339 Breckerfeld, Telefon: +49 (0) 2338 9182-0, www.mua.de.

Kontakt FachwerkMetall e.V.: Dipl.-Oec. Brigitte Drees, Geschäftsführerin,
Tel.: 0176-43692559, drees@fachwerkmetall.de, www.fachwerkmetall.de.

6. November 2025

Personal-Praxis 2025 – Zukunft gestalten, Netzwerke stärken

Am 04. November 2025 öffnete das filmriss kino in Gevelsberg seine Türen für die Personal-Praxis 2025. Es gab ein abwechslungsreiches Programm rund um die Zukunft des Personalwesens – mit spannenden Impulsen, Diskussionen und viel Raum zum Netzwerken.

Sie erlebten praxisnahe Vorträge zu Themen wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit, Recruiting in Netzwerken und den zukünftigen Anforderungen an Kompetenzen und Skills. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis – darunter Prof. Dr. Erich Behrendt, Alexander Wrobel, Dr. Ruben Förstmann und Achim Gilfert – gaben wertvolle Einblicke und Denkanstöße. Den Nachmittag rundete eine Podiumsdiskussion ab, bevor ein gemeinsames Abendessen Gelegenheit bot, Kontakte zu vertiefen und neue Impulse mitzunehmen.

Ort: filmriss kino, Gevelsberg
Zeit: 13:30 – 18:00 Uhr
Kontakt: gilfert@personal-netz.de

4. September 2025

Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. – Netzwerktreffen im Bergischen Land

Wie können kleine und mittlere Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis von starken Netzwerken profitieren? Antworten darauf lieferte unser jüngstes Treffen im Bergischen Land, das spannende Fachvorträge, Best-Practice-Beispiele und viel Raum für persönlichen Austausch bot.

Am 2. September 2025 luden das Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. und das Maschinenbau Netzwerk Bergisch Land zu einem gemeinsamen Treffen in die Bergischen Museumsbahnen e.V. in Wuppertal ein – ein Ort mit Symbolkraft, denn hier wurde vor 14 Jahren unser Netzwerk gegründet. Rund 60 Teilnehmende aus Unternehmen, Wirtschaft und Institutionen folgten der Einladung, um Kooperationen zu vertiefen, Wissen zu teilen und neue Perspektiven für den Technologietransfer zu gewinnen.

Vier Fachvorträge zeigten eindrucksvoll die Innovationskraft unserer Mitglieder: von künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Bildung über Kooperationen im Maschinenbau und Internationalisierung in der Praxis bis hin zu Oberflächenoptimierung mit Formgedächtnislegierungen.

Die Botschaft war klar: Zukunftsfähige Lösungen entstehen dort, wo Fachwissen, neue Technologien und Kooperationen zusammenkommen – besonders für kleine und mittlere Unternehmen aus dem EN-Kreis.

Ein besonderer Moment war die feierliche Übergabe der Mitgliedsurkunde an die FBS Balke International GmbH & Co. KG aus Solingen. Das neue Mitglied steht exemplarisch für die enge Vernetzung unserer Initiativen und zeigt, wie Unternehmen aktiv von Netzwerken profitieren können.

Abgerundet wurde das Treffen durch eine charmante Sonderfahrt mit einer historischen Straßenbahn und ein gemeinsames Abendessen in geselliger Runde – perfekte Gelegenheiten für persönliche Gespräche und den Austausch untereinander.

Wir danken allen Teilnehmenden, den Referent:innen sowie dem Team der Bergischen Museumsbahnen e.V. für die großartige Gastfreundschaft. Besonderer Dank gilt unserem Partnernetzwerk im Maschinenbau für die enge Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte – für eine starke, innovative und nachhaltige Wirtschaftsregion im Ennepe-Ruhr-Kreis und darüber hinaus.

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