Am Montag, den 13. April 2026, haben wir von 11:00 bis 14:00 Uhr an der Veranstaltung „Standortbestimmung – Die interkommunale Zusammenarbeit und die IGA 2027 im Mittleren Ruhrtal“ im Haus Witten teilgenommen. Eingeladen hatte der Wittener Bürgermeister Dirk Leistner gemeinsam mit den Städten Hattingen, Wetter (Ruhr), Herdecke und Hagen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich das Mittlere Ruhrtal im Kontext der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 weiterentwickeln kann. Nach der Begrüßung und einer inhaltlichen Einführung durch das Projektbüro sowie einem Überblick zu den Projekten durch die IGA gGmbH wurde beim gemeinsamen Rundgang entlang der sogenannten „Ruhrfenster“ der aktuelle Umsetzungsstand sichtbar. Deutlich wurde: Viele Projekte sind bereits auf einem guten Weg, auch wenn nicht alle bis 2027 abgeschlossen sein werden – wichtige Impulse setzt die IGA aber schon jetzt.
Im weiteren Verlauf standen der interkommunale Austausch und die Zusammenarbeit im Fokus. In verschiedenen Formaten – von Gesprächen auf Leitungsebene bis hin zu thematischen Arbeitsrunden – wurden zentrale Zukunftsfragen diskutiert, etwa zu Infrastruktur, Freizeitangeboten, regionaler Wahrnehmung und geeigneten Kooperationsstrukturen.
Unser Fazit: Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll die Zusammenarbeit über Stadt- und sogar Kreisgrenzen hinweg ist. Die gemeinsame Vision für die „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ gewinnt zunehmend an Kontur und macht die Region als zusammenhängenden Erlebnisraum sichtbar. Die IGA 2027 wirkt dabei als wichtiger Motor für Entwicklung, Vernetzung und Profilierung.