Januar 7, 2021

Crowdfunding: Gemeinsam lassen wir einen Jungsteinzeitwald entstehen!

Direkt zum Spendenaufruf

Nach wie vor erreichen uns etliche Anfragen bezüglich unserer Baumpflanzaktion in Witten Vormholz, die wir ursprünglich für den 07. November geplant hatten. Das freut uns als Wirtschaftsförderung natürlich sehr, da wir sehen, dass unser Angebot bei Ihnen großen Anklang findet.

Wie Sie wahrscheinlich schon über unsere verschiedenen Informationskanäle erfahren haben, wurde die ursprünglich geplante Baumpflanzaktion aufgrund der verschärften Corona-Verordnungen verschoben. Darüber hinaus erwies sich in diesen turbulenten Zeiten aber auch die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem lokalen Ansprechpartner in Witten als schwierig, sodass wir uns im vergangenen Monat intensiv um neue Partner und Flächen zur Durchführung der Aktion bemüht haben. 

Fündig geworden sind wir dabei gleich an zwei Stellen: 
Als neue Partner konnten wir sowohl Herrn Stefan Voigt, Garten- und Landschaftsbauer sowie Landschaftswächter für das Stadtgebiet Ennepetal, als auch Herrn Andreas Nabert, Stadtbetrieb Wetter, gewinnen. 

Im Zuge dieser Kooperationen stehen uns nun in Witten und Wetter jeweils eine Fläche zur Durchführung der Pflanzaktion zur Verfügung. Geplant ist, die Aktion parallel auf beiden Flächen an einem Wochenende Ende Februar durchzuführen. Vor dem Hintergrund der unklaren Entwicklung um die Corona-Pandemie gibt uns das einen gewissen Handlungs- und Planungsspielraum.

Bei der Fläche in Witten handelt es sich um den alten Steinbruch Rauen, der sich im Besitz von Herrn Voigt befindet. Dort soll mit Ihrer Mithilfe ein Jungsteinzeitwald entstehen. Vorteil dieses Vorgehens ist, dass die Bäume und Pflanzen der Jungsteinzeit bereits deutlich besser an wärmere Temperaturen und Trockenheit angepasst waren und dementsprechend auch in Zeiten des heutigen Klimawandels widerstandsfähiger sind.

Die entsprechenden Bäume werden bei dieser Aktion nicht als Setzlinge, sondern bereits als Jungbäume gekauft und eingepflanzt. Zusätzlich werden sie mit einem entsprechenden Verbiss Schutz versehen und über einen längeren Zeitraum gepflegt. Langfristig ist geplant, dass beispielsweise Schulklassen oder Unternehmen eine Partnerschaft für die dortigen Bäume übernehmen und so den Nachhaltigkeitsgedanken weitertragen. Weitere Informationen rund um den Steinzeitwald, der bereits in Ennepetal entstanden ist, erhalten Sie  hier
Mit dem entsprechenden Mehraufwand steigen natürlich auch die Kosten, die sich bei dieser nachhaltigen Variante auf ca. 80  Euro pro  Baum belaufen.

Zusammen mit Rotaract Club (Witten-Wetter-Ruhrtal), Plant for the Planet sowie den Initiativen zeero und CSR-Ruhr der EN-Agentur wollen wir 100 Bäume für den Jungsteinzeitwald in Witten bei einer ehrenamtlichen Aktion pflanzen. Für dieses Vorhaben benötigen wir noch Spenden für 19 weitere Bäume und haben dazu eine Crowdfuning-Kampagne gestartet.

Nutzen Sie die Chance und werden auch Sie zum Waldretter oder zur Waldretterin.

Hier geht es zur Spendenaktion: https://www.startnext.com/100-baeume-fuer-den-jungsteinz

#seieinhero

November 23, 2020

Die Broschüren zur Schaufensterausstellung Art_EN sind da!

Bald ist es soweit! Vom 27. November bis zum 13. Dezember füllen sich die Schaufenster der neun Innenstädte nicht nur mit Weihnachtsdekoration und vielen Geschenkideen, sondern ebenso mit Kunst!

Ganz nach dem Motto sharing is caring stellen unsere Einzelhändler*innen einen Teil ihres Schaufensters für einen Kunstschaffenden aus der Region zur Verfügung.

Die Ausstellungs-Broschüren zu den einzelnen Städten finden Sie auf www.art-en.de

Oder hier:

Breckerfeld

Ennepetal

Gevelsberg

Hattingen

Herdecke

Schwelm

Sprockhövel

Witten

Wetter (Ruhr) wirkt nach dem Projekt 2 Meter Kunst im Rahmen der Sonderausstellung mit dem Kunstverein art-EN-reich Ruhrtal e.V. ausschließlich in den Räumlichkeiten der Sparkasse Wetter mit.

Wir wüschen Ihnen eine schöne und vor allem gesunde Vorweihnachtszeit!

Und denken Sie daran: Online kann ja jeder!

Kauft Kunst! Kauft lokal!

Ihre

EN-Agentur

November 11, 2020

Förderung wird in der Corona-Pandemie weiter stark nachgefragt

NRW.BANK baut Fördervolumen um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus

Die NRW.BANK hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Fördermittel in Höhe von 10,4 Milliarden Euro vergeben und damit rund 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Vj. 6,9 Mrd. €). Aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage insbesondere im Förderfeld Wirtschaft hoch: Hier stieg das Volumen um mehr als das Doppelte auf 4,8 Milliarden Euro (Vj. 2,1 Mrd. €).
Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, haben die NRW.BANK und die Bundes-Förderbank KfW Programme für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch verbesserte Zinskonditionen, erweiterte Antragstellerkreise und hohe Haftungsfreistellungen noch attraktiver gestaltet. Ein Beispiel ist der KfW-Unternehmerkredit: Mit einem Neuzusagevolumen von 2,9 Milliarden Euro (Vj. 29,9 Mio. €, >+100%) wurde dieses Programm infolge der Corona-Pandemie besonders stark nachgefragt.
Mit dem Programm NRW.Start-up akut bietet die NRW.BANK schnelle Hilfe für Start-ups, die nicht älter als drei Jahre sind. Sie erhalten bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren in Form eines Wandeldarlehens, mit der Option, das Darlehen künftig mit dem Eintritt eines Investors in Eigenkapital zu wandeln. In den ersten neun Monaten hat die NRW.BANK über dieses Programm 11,3 Millionen Euro an 61 junge Unternehmen vergeben.

September 1, 2020

Europaabgeordneter Dennis Radtke besucht EN-Agentur

Letzten Donnerstag besuchte Herr Dennis Radtke, CDU-Abgeordneter der EVP-Fraktion des Europaparlaments, die EN-Agentur in der GRAUZONE in Hattingen. Grund des Besuchs war die erfolgreiche Teilnahme des Kompetenzzentrums für Energie-, Effizienz- und Ressourcenoptimierung (zeero) beim Europäischen Unternehmensförderpreis. Der CDU-Politiker wollte den zeero-Partnern persönlich gratulieren und sich näher über das Projekt informieren und bekam so einen Einblick in die Arbeit der EN-Agentur. 

Bei dem Austausch ging es um Erfolge sowie Herausforderungen für Unternehmen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie bei der Energiewende hier vor Ort, welche zusammen mit der AVU sowie der Stadtwerke Witten näher erläutert wurden. An dem Gesprächs beteiligten sich auch der Landrat Olaf Schade sowie Oliver Flüshöh, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Wir wollen den Unternehmen beim Transformationsprozess helfen“, machte Radtke deutlich.

Kathrin Peters von der EN-Agentur erklärte wie zeero die Unternehmen bei diesen Transformationsprozessen unterstützen will. Zunächst geht es um die Analyse der Unternehmensprozesse hinsichtlich Energie, Ressourcen und Effizienz und die anschließende Erarbeitung von Maßnahmen und die Vermittlung von Ansprechpartnern und Experten oder Expertinnen. Aktuell plant die EN-Agentur zusammen mit den zeero-Partnern ein lokales CO2-Kompensationsprodukt. „Viele Unternehmen bekennen sich zur Region und wollen sich hier engagieren und CO2-Kompensation realisieren“, erklärte Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur. Landrat Olaf Schade als Aufsichtsrats-Vorsitzender der EN-Agentur begrüßte das und verwies auf den parteiübergreifenden Beschluss, die Kreisverwaltung bis 2028 klimaneutral zu machen.

Über die zeero-Kernthemen hinaus stellte Jürgen Köder die Arbeit der EN-Agentur als Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft vor und skizzierte die Herausforderungen für die Unternehmen. Der Ennepe-Ruhr-Kreis sei eine industriell geprägte Region. Ein Beleg dafür: Aufgrund der vielen Industriebetriebe sei der Jahres-Stromverbrauch pro Kopf doppelt so hoch wie in Berlin, so der Hinweis von Thorsten Coß, Geschäftsführer AVU-Serviceplus. Um die Klimaziele zu erreiche und die Unternehmen zu unterstützen, sei das zeero-Kompetenzzentrum in Nachfolge der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr entwickelt worden.

Darüber hinaus bräuchten die Unternehmen als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler Perspektiven bei der Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und eben dem Wandel zu effizienten Unternehmen, so Köder weiter.

Das passt zu Dennis Radtkes Verständnis als Fachmann für Beschäftigungs- und Sozialpolitik – für ihn geht es dabei auch um Wettbewerbsgerechtigkeit im globalisierten Markt und unter den Bedingungen einer Pandemie. Er ermunterte die EN-Agentur und die zeero-Partner sich weiter für die Region zu engagieren und sich bei Wettbewerben und Förderprogrammen der Europäischen Union zu bewerben.

Foto: Personen von links nach rechts: Jürgen Köder, Olaf Schade, Dennis Radtke, Kathrin Peters, Thorsten Coß, Markus Borgiel, Oliver Flüshöh

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